Kenntnisse & Fähigkeiten

Kenntnisse und Fähigkeiten - Coding

Hier hast du Platz um relevante und besondere Qualifikationen zu platzieren, die du dir entweder selbst angeeignet hast oder über ein erhaltenes Zertifikat nachweisen kannst. Die klassischen Punkte hier sind Sprachen, IT-Kenntnisse und der Führerschein. Diese Punkte sollten in jedem Fall in diesem Bereich stehen, da hier i. d. R. jeder etwas anbieten kann. Wenn hiervon weitere Themen noch nicht abgedeckt sind, dann kannst du natürlich noch Punkte hinzufügen. Dies steht dir völlig frei.

Wichtig ist nur: Beschränke dich auf relevante Fähigkeiten! Kochen und Jonglieren gehört hier beispielsweise nicht rein. Hierfür steht dir am Ende des Lebenslaufs der Bereich „Interessen“ zur freien Verfügung!

Kenntnisse und Fähigkeiten
Sprachen Deutsch (Muttersprache) // Englisch (C1, TOEFL: 100 Punkte) //Spanisch (B2)
IT-Kenntnisse MS Office (sehr gut, MOS Zertifizierung) // ACT (gut)

Sprachen: Neben deiner Muttersprache (dies dürfen auch mehrere sein, wenn du beispielsweise zwei- oder mehrsprachig aufgewachsen bist) gibst du jede weitere Fremdsprache an, die du mindestens in Grundkenntnissen sprechen kannst. Hinter der Sprache sollte ein Hinweis stehen, wie gut du die Sprache sprichst. Bei deiner Muttersprache schreibst du einfach “Muttersprache” dahinter. Um deine genauen Kenntnisse bei den Fremdsprachen einzustufen, solltest du den gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen verwenden. Der Referenzrahmen ist vom Europarat empfohlenen und ist die professionellste Art deine Kenntnisse einzuordnen. Er untergliedert die Sprachkenntnisse in 6 Kategorien von A1 bis C2, die du ebenfalls hinter deine Sprache als Einstufung schreiben solltest. Du kannst auch erhaltene Zertifikate ergänzen, um dies zusätzlich zu untermauern.

Bei der Anordnung solltest du mit der Sprache beginnen, die du am besten sprichst und mit der enden, bei der du noch am meisten dazulernen kannst.

Die Angabe deiner Sprachen könnte beispielsweise folgendermaßen aussehen:

Deutsch (Muttersprache), Englisch (C1, TOEFL: 100 Punkte), Spanisch (B2), Chinesisch (A1)

Hier siehst du die genauen Definitionen der verschiedenen Abstufungen des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen:

  • A1 – Anfänger
  • A2 – Grundlegende Kenntnisse
  • B1 – Fortgeschrittene Sprachverwendung
  • B2 – Selbständige Sprachverwendung
  • C1 – Fachkundige Sprachkenntnisse
  • C2 – Annähernd muttersprachliche Kenntnisse

IT-Kenntnisse: Computerkenntnisse sind mittlerweile aus dem Berufsalltag nicht mehr wegzudenken und sollten unbedingt ihren Platz im CV finden.

Zunächst einmal möchten wir aber die Frage klären, wie du diesen Punkt nennen solltest: EDV-, IT- oder doch PC-Kenntnisse? Vorab: Du kannst alle Begriffe benutzen. Gerne kannst du deinen persönlichen Favoriten verwenden, da alle Personaler wissen, was gemeint ist. Aber: Wir empfehlen und verwenden grundsätzlich den Begriff IT-Kenntnisse! Der Begriff EDV (Elektronische Datenverarbeitung) wurde bereits zur Entwicklungszeit der ersten Computer verwendet und deckt streng genommen nur deinen Umgang mit bestehenden Computerprogrammen ab. Das Wort „PC” verbindet man mittlerweile auch eher mit dem ersten Atari Computer als mit neuen digitalen Anwendungen. Außerdem deckt es nicht die Vielfalt ab, die dieser Bereich anbietet. Am modernsten und umfangreichsten ist dieser Teil mit dem gängigsten Begriff ”IT” (Informationstechnik) beschrieben. Daher empfehlen wir dies auch innerhalb unserer CV-Standards.

In den Punkt IT-Kenntnisse kannst du alle deine Kompetenzen in den Bereichen Hardware, Software, Programmiersprachen etc. unterbringen und entsprechend deiner Fähigkeiten einordnen. Anders als bei den Sprachen gibt es hier allerdings keinen einheitlichen Referenzrahmen, an dem du dich bei deiner Einstufung orientieren kannst. Daher kannst du bspw. eine der folgenden vier Bezeichnungen wählen: Grundkenntnisse, gut, sehr gut, Experte. Natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten, seine Kenntnisse zu klassifizieren. Eine grafische Darstellung im Punktesystem oder eine zeitliche Einordnung deiner Erfahrung mit dem jeweiligen System ist hier ebenso möglich.

Genau wie bei den Sprachen kannst du auch hier zusätzlich deine erhaltenen Zertifikate mit anbringen. Die kannst du dann einfach hinter deine persönliche Einordnung schreiben.

Beispiel: MS-Office: Word, Excel, Powerpoint (sehr gut, MOS Zertifizierung)

Führerschein: Für viele Positionen ist es nicht wirklich relevant, ob du einen PKW-Führerschein besitzt. Daher wird teilweise dazu geraten, diese Info einfach wegzulassen. Aber: Es gibt genauso viele Stellen bei denen es ein Pluspunkt oder möglicherweise sogar Voraussetzung ist, einen PKW-Führerschein zu haben. Auch wenn es nicht unbedingt auf den ersten Blick (z. B. in der Stellenausschreibung) ersichtlich ist. Unternehmensberater sind beispielsweise viel unterwegs und oft beim Kunden vor Ort. Dennoch wird in Stellenausschreibungen ein Führerschein nicht immer als Voraussetzung erwähnt, wobei es in diesem Fall ein Pluspunkt ist. Aber auch in anderen Bereichen kann es von Vorteil sein! Daher: Nimm den Punkt gerne mit auf, sofern du einen PKW-Führerschein besitzt.

Ob du weitere Führerscheine angibst, solltest du von deinem Karriereziel abhängig machen. Wenn du zum Beispiel nach deinem Studium in der Logistikbranche einsteigen willst und zufällig einen Gabelstapler- oder LKW-Führerschein hast, dann solltest du dies erwähnen. Auch wenn du den Führerschein in deiner zukünftigen Position wahrscheinlich nicht benötigst, zeigt es, dass du sowohl theoretisch als auch praktisch versiert bist. Im Unterschied dazu würde man sich im Marketing bei einem Medienunternehmen wahrscheinlich eher fragen, warum du einen Gabelstapler-Führerschein besitzt und was du damit am Hut hast. In so einem Fall kannst du dir diese Info einfach sparen.

Fazit: Wenn es passt, dann gib auch weitere Führerscheine an. Wenn du gar keinen Führerschein hast, dann streich den Punkt einfach raus.

 

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